Bundesliga-Blog bei der "Der Sportreisende": Das Spektakel Fußball-Bundesliga begeistert Millionen von Fans
Foto: Sören Krentzel

Das war’s dann fast mit der Fußball-Bundesliga-Saison 2019/2020. Der 33. Spieltag ist gespielt und einige Entscheidungen sind bereits gefallen. In unserem Bundesliga-Blog gratulierten wir nach dem 32. Spieltag dem FC Bayern München zur erneuten Meisterschaft. Fest stand allerdings auch, dass der SC Paderborn 07 bereits abgestiegen ist. Am vorletzten Spieltag fiel nun die Entscheidung, wer sich nach Bayern als „best of the rest“ bezeichnen kann. Im Duell der Verfolger besiegte der Zweite Borussia Dortmund den Dritten RB Leipzig mit 2:0 und sicherte sich die Vize-Meisterschaft. Das war jetzt nicht das ausgerufene Ziel der Dortmunder, doch mit den sicheren Einnahmen aus der Champions League können Watzke, Zorc und Co. nun für die kommende Spielzeit planen.

Bundesliga-Blog: Dortmund will mehr als Platz zwei

Der BVB hat mit Sicherheit eine Mannschaft beisammen, die den Titel holen kann. BVB-Verteidiger Mats Hummels, der sowohl mit den Dortmundern (2011, 2012) als auch mit den Münchenern (2017-2019) mehrfach Titel einfuhr, machte dies nach der Leipzig-Partie deutlich. Der Ex-Nationalspieler will mit Dortmund nächstes Jahr Meister werden. Punkt! Auch unserem Bundesliga-Blog würde es zugute kommen, wenn sich FCB und BVB und viele noch andere Teams von Anfang bis Ende einen echten Titelfight liefern. Das wäre doch mal was … Leipzig auf dem dritten Rang (63 Punkte) dürfte ebenfalls mit der Königsklasse planen können, Mönchengladbach (62) und auch Bayer Leverkusen, aktuell auf dem Europa League-Platz fünf liegend, wollen auch noch in die CL. Hier ist in jedem Fall noch Spannung angesagt.

Wolfsburg und Hoffenheim spielen international

Gleich dahinter ist bereits eine Entscheidung gefallen. Und zwar die, wer in der kommenden Saison in der Europa League auflaufen darf. Durch Wolfsburgs 4:1 gegen erneut erschreckend schwache Schalker, bei denen gar nichts mehr funktioniert, und Hoffenheims 4:0-Erfolg gegen Union Berlin sind alle internationalen Plätze für die Bundesliga-Saison 2020/2021 vergeben. In die Röhre schaut dabei der SC Freiburg als Tabellenachter. Es war zwar nicht davon auszugehen, dass die Breisgauer den alten und neuen Meister Bayern in München würden schlagen können, doch eine herausragende Saison konnte somit nicht veredelt werden. In Freiburg wird man damit jedoch leben können. Ganz anders sieht’s beim Doublegewinner von 2004 und UEFA-Cup-Finalist von 2009 Werder Bremen aus.

Werder Bremen fast nicht mehr zu retten  

Die Bremer standen in der Vorsaison dort, wo Freiburg aktuell steht. Nur hauchdünn verpasste der SVW die internationale Bühne. Es folgte die Kampfansage: Wir wollen mehr! Heißt, Werder Bremen ist mit der Marschroute in die Saison gegangen, um endlich wieder europäisch spielen zu können. Es folgten unglückliche Auftritte, zu viele Unentschieden und vor allem viel zu viele Niederlagen für eine Mannschaft, die mit einem hohen Anspruch in die Saison startete. Nun stehen sie einen Spieltag vor Ende auf einem direkten Abstiegsplatz (Platz 17) und haben zwei Punkte Rückstand auf Fortuna Düsseldorf, die den Relegationsplatz belegen und zuvor gegen Augsburg 1:1 spielten. Werder verpasste die Chance, an der Fortuna vorbeizuziehen und verlor in Mainz mit 1:3. 

Jetzt muss schon einiges zusammenkommen, damit Grün-Weiß doch noch die Möglichkeit erhält, über die Relegationsspiele die Bundesliga zu halten. Werder muss zwingend gegen die Kölner gewinnen und Union Berlin muss den Bremern den Gefallen tun, die Düsseldorfer zu besiegen. Mehr Spannung am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga geht eigentlich kaum. 

Unser Bundesliga-Blog ist natürlich am 34. Spieltag dabei.

Oliver Krentzel