Formationsfahren am Gardasee
Foto: Holger Piekuth

Die Gardasee-Region gilt seit langem als Kultstätte für Mountain-Biker, aber auch für Rennradfahrer ist die Gegend ein wahres Paradies. So boten sich dann im Jahre 2017 (im Rahmen des Urlaubs dreier befreundeter Familien) für die radsportbegeisterten Männer einige Auszeiten von der Familie und  die Gelegenheit für eine wunderschöne Tour durch das Etschtal zum Lago di Cavedine.

Lago di Cavedine
Foto: Holger Piekuth

Ausgangspunkt dieser Tour ist der bekannte Ort Malcesine, am Ostufer des Gardasees. Die Temperaturen waren am  frühen Morgen frisch, aber angenehm, der Himmel blau und es zeigte sich bereits die Sonne, so dass man schwungvoll in den Tag hinein radeln konnte. Ein wesentlicher Vorteil des frühmorgendlichen Starts ist der noch überschaubarer Auto-Verkehr auf der Gardesana, der großen Uferstraße am Gardasee, die uns von Malcesine bis nach Torbole führte.

Rennradtour durchs Trentino
Foto: Holger Piekuth

Über Torbole kamen wir auf dem gut ausgebauten Radweg entlang der Sarca rasch nach Arco und durch dessen wunderschöne Altstadt. Die Fußgängerzone darf mit dem Rad befahren werden und wer möchte, kann sich hier den ersten Espresso des Tages genehmigen. Über die Dörfer San Martino und Moletta ging es weiter nach Ceniga und Dro, wo alsbald der Aufstieg begann.

Aufstieg in Dro am nördlichen Gardasee
Foto: Holger Piekuth

Die Straße bahnt sich ihren Weg von Dro bis zum Passo San Uldarico (596 Meter) durch ungeheure Felstrümmer, die uns nachhaltig beeindrucken und die Strapazen des Anstiegs vergessen lassen. Über Lasino geht es nach Calavino, wo der nördlichste Punkt der Tour erreicht ist. Über Ponte Oliveti und Pergolese fahren wir zum Lago di Cavedine. Der Lago di Cavedine liegt auf einer Höhe von 241 Metern über dem Meeresspiegel und ist durch den Marocce Bergsturz entstanden.

Anstieg beim Lago di Cavedine
Foto: Holger Piekuth

Vom Lago di Cavedine fährt man zurück über Dro nach Cenigna, um von dort den guten und schönen Radweg entlang des Wildbachs Sarca über Arco nach Torbole zu benutzen, den man schon von der Hinfahrt kennt. Nach 84 Kilometern und 680 Höhenmetern kamen wir voller Eindrücke zurück nach Malcesine. Mit dem Rennrad lässt sich die Tour gut als Halbtagesausflug planen.

Übersicht der Rundreise
Foto: Garmin

Holger Piekuth

Team Deich Daddler

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